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Die folgenden Sites liefern Informationen zu Suchmaschinen, Meta-Suchmaschinen und anderen Portalen:

      @-web, Berlin

      mebib, Augsburg

      Internet Search Engines


Kleinere und noch unbekannte Suchmaschinen findet man auf der Meta-Suchmaschine  MetaGer  von der Universität Hannover.

Obwohl 'Google' und einige große Suchmaschinen nicht einbezogen werden, führt die kombinierte oder Meta-Suche bei MetaGer dennoch zu relevanten Ergebnissen mit regionalem Schwerpunkt. MetaGer führt häufig Änderungen bei den integrierten Suchmaschinen durch, so dass man hier einen stetigen Wandel verfolgen kann.

Als vielversprechende neue Suchmaschine wurde von MetaGer auch  bing.com  integriert, die von Microsoft betrieben wird und zu einer der großen geworden ist. Inzwischen scheint bing nicht mehr verwendet zu werden und statt dessen die größte russische Suchmaschine  yandex.com .


Ein Kontinuum bei MetaGer ist die kleine norddeutsche Suchmaschine  fastbot>>  , die auch mit einer Wörterbuch-Funktion aufwartet.

Die von 'MetaGer' hierzulande bekannt gemachten kleineren Suchmaschinen sind der Beweis dafür, dass man auch, ohne ein globaler Player im Web-Business zu sein, sehr beachtliche und für regionale Zwecke völlig ausreichende Ergebnisse erzielen kann.


Nachdem die britische  GIGABLAST-Suchmaschine  sich zeitweise schon als Event-Vermittler verdingen musste, ist sie inzwischen wieder in alter Frische tätig. Sie bedient sich dabei des 'Open Directory' (vgl. Abschnitt  "Webverzeichnisse" ) und erlaubt auch einige schöne Möglichkeiten der Konfiguration.
Gigablast ist eine Suchmaschine, deren Ergebnisse sich deutlich von denen anderer unterscheiden; sie scheinen zum Teil auf der Abfrage von online-Nachrichtendiensten zu beruhen.

Auch 'MetaGer' hat neuerdings eine große deutsche Zeitung in seine Abfrage integriert. Das wird dann verständlich, wenn man bedenkt, dass die betreffende Zeitschrift sämtliche Ausgaben seit ihrem ersten  Jahrgang 1946  digitalisiert hat, wenn auch die eingescannten Texte noch nicht alle korrekturgelesen sind.


Bei Vergleich der Suchergebnisse stellt sich die Frage, ob es überhaupt zuverlässige Suchmaschinen neben dem Riesen Google gibt. Seit 'Google' tat sich fast gar nichts mehr bei der Konkurrenz! Zwei Beispiele:

Auch  Ixquick   ist eine Meta-Suchmaschine, greift also auf andere Suchmaschinen zurück.
'Ixquick' hat früher die Quellen seiner Suchanfragen sichtbar gemacht. Seit praktisch nur noch die 'Google'-Suchmaschine in Gebrauch ist, ist dieses Feature eingestellt worden.

Statt dessen bot Ixquick nun eine angeblich sichere Google-Suche mit Hilfe von  Startpage  an. Die Abhängigkeit zur Super-Suchmaschine war also ziemlich eindeutig. Und mittlerweile ist ixquick vollständig in startpage (bzw. die 'Google'-Technologie) aufgegangen. - Interessant ist vielleicht die erweiterte Suche, die 'Startpage' anbietet.

Auch die  T-online - Suche   wurde zu einem Google-Ableger, während sie einstmals einen eigenständigen Zugang ins Web darstellte, denn schließlich verwaltete dieser Provider einen großen Teil der deutschen Webseiten. Provider mit eigenen Suchmaschinen scheint es keine mehr zu geben! Immerhin wertet T-online seine Suchseite mit einem Nachrichten-Ticker auf.


Überall, wo Sie jetzt noch auf diesen Webseiten Google-Werbung sehen - und an vielen anderen Stellen -, könnte IHRE individuelle Information plaziert werden! Alles was ich brauche, ist eine valide Verlinkung, über alles Andere lässt sich verhandeln. - Ich akzeptiere auch Naturalien!


In den Vereinigten Staaten wurden 2013 mehr als zwei Drittel aller Suchanfragen von Google bedient, aber auch schon bis zu einem Viertel der Suchanfragen von Bing, der neuen Suchmaschine von Microsoft. Ziemlich abgeschlagen folgte Yahoo mit etwa 12 % der Suchanfragen.

Damit war das us-amerikanische Web entgegen allen Vorurteilen pluralistischer als das deutsche, denn hierzulande wurden > 95 % der Suchanfragen von Google bedient (Dez. 2012).
In Deutschland entfiel aber ein ebensogroßer Anteil der Suchanfragen wie auf die Google-Suchmaschine auf Produktsuchen bei Anbietern wie Amazon, ebay oder dem Otto-Versand.
[Quelle: "comScore", veröffentlicht bei  www.at-web.de ]


Nach mehrjähriger Suchpraxis kann ich eher nur eine Kommerzialisierung und Monopolisierung, statt Verbesserung der Webinhalte feststellen. - Allein schon die Idee, dass verschiedene Suchmaschinen verschiedene Ergebnisse bringen könnten, halte ich für genial, doch die Informationsindustrie scheint anderer Meinung zu sein.

Mitte 2016 wurde die traditionsreiche Suchmaschine 'Yahoo' völlig zerschlagen.

Liegt es wirklich an dem kindischen Verhalten der Surfer oder den dämlichen Webseiten-Betreibern, wenn es bald nur noch eine Suchmaschine gibt, oder daran, dass die Betreiber des Web nicht an einer Verbraucher-gerechteren Pluralisierung seiner Funktionen interessiert sind ?

Allerdings muss man anerkennen, dass Googles Suchergebnisse in Hinsicht Relevanz oft besser sind als die von kleinen regionalen Suchmaschinen und Webverzeichnissen.


Die diffizile Aufgabe des Web-Managements besteht also darin, den Spam raus aus den Suchergebnissen und - von mir aus - rein in die Werbeanzeigen zu befördern, wofür Yahoo und Google das Modell geliefert haben.


Thematisierte Suchfunktionen, die die Suchergebnisse nach sachlichen Kriterien ausfiltern, wären der größte Wunsch vieler Verbraucher ....

Eine Hilfe wären vielleicht auch Suchmaschinen für wissenschaftliche Inhalte - allerdings nur, wenn man denn noch den Glauben besitzt, dass wissenschaftliche Inhalte themenorientiert und informativ sind ...

In Wirklichkeit sind gerade Fachliteratur und "scientific texts" im Web im Allgemeinen kostenpflichtig und extrem teuer.

 Google Scholar  konzentrierte sich auf derartige Texte.

Einen ähnlichen Service für internationale Fachveröffentlichungen liefert "BASE", die  "Bielefeld Academic Search Engine" .


Thematisch oder fachwissenschaftlich orientierte Textsammlungen werden auf meiner  "Webseite über Online-Informationen"  vorgestellt.




Webverzeichnisse und Internet-Publishing

Hypertext und Internet wären eine Lösung, um die großen Probleme der Menschheit zu lösen, weil sie geeignet sind, die dazu notwendigen Information zugänglich zu machen und zu verbreiten.

Doch das Internet ist inzwischen dank seines enormen Potentials selbst zu einem Menschheitsproblem geworden, weniger durch das Übermaß an Information, das es verbreitet, sondern vielmehr durch ein Übermaß an  Desinformation .

Oft hat man das Gefühl, dass ein chaotisches Internet deshalb angestrebt wird, um der Werbung größeres Gewicht zu geben: denn je mehr verzweifelte Surfer durch wirre Listen irren, desto höhere Preise könnten die mit dem Kanalisieren dieser Surfer befassten Unternehmen für Werbeanzeigen verlangen.

Oder man verfällt dem bösen Misstrauen, dass das ganze Internet ein Instrument der Manipulation und des Betrugs darstellt.


Wenn man selbst etwas im Internet veröffentlichen will, fängt der Ärger erst richtig an: wer sorgt für die Zugänglichkeit der Webseite? - Google allein? - Oder der Zufall allein?

Hilfestellung vom Provider, der jemandes Webauftritt hostet, ist offenbar auch nicht zu erwarten ...

Diese Aufgabe, nämlich die Indexierung in einem sachlichen Zusammenhang, hat lange Jahre ein ehrenamtliches Internetverzeichnis, das  "Open Directory Project"  übernommen. Metasuchmaschinen greifen auf andere Suchmaschinen zurück, indexieren aber i.A. selber keine Websites.


Immerhin verursacht die Veröffentlichung einer Webseite wenig Kosten. Die Internet-Verbindung, um Zugang zu den Webseiten Anderer zu erhalten, ist in der Tat weit teurer. Teuer könnten aber die Bemühungen werden, die eigenen Online-Erzeugnisse dem Publikum näher zu bringen.

Bei einer Konkurrenz von Abermillionen Webseiten wundert es mich, dass ich die Meinigen ohne nennenswerte Zahlungen immer noch auf Anhieb finde!


Aus irgendeinem Grunde ist es preiswerter, seine Website bei 'google' oder einer anderen Suchmaschine einzutragen als in einem Webverzeichnis in der entsprechenden Kategorie.  Denn eine Reihe kommerzieller Webkataloge wie  Allesklar.de  ließen sich den Eintrag teuer bezahlen. Vom  "Open Directory Project"  sollte das zwar (auch ohne monatliche Abbuchungen von der Sterbekasse) ermöglicht werden, doch war es mir wegen zahlreicher Einschränkungen und der ehrenamtlichen Betreuung fast unmöglich, dort meine Site an den Mann oder die Frau zu bringen. Außerdem war das "Open Directory Project" oft gar nicht zu erreichen! - Einstmals konnte man aber davon ausgehen, dass nur über das 'Open Directory' der größte Teil des Internet-Gedächtnisses zu erreichen war.


Daher sollte das Durchstöbern beispielsweise des  Open-Directory-Wissenschafts-Kataloges  mit der integrierten Suchfunktion eigentlich zu den allerbesten Ergebnissen führen, weil die Inhalte und das Wissen veröffentlichter Webseiten nach systematischen Kategorien angeordnet sind. -
Die integrierte Suchmaschine arbeitete aber meiner Erfahrung nach nicht zufriedenstellend; fremde Suchportale fanden sich im Verzeichnis offenbar besser zurecht ...

Ich schrieb hier, dass selbst die Google-Maschine, deren Web-Verzeichnis ( Google Directory ) mit dem 'Open Directory' ursprünglich identisch war, in demselben Verzeichnis nur unzureichende Ergebnisse erbrachte. Obwohl im Laufe des Jahres 2007 das Google Directory deutlich umfangreicher geworden war als das 'Open Directory', folglich von Google weiterentwickelt wurde, war zu erfahren, dass Google sein Verzeichnis Mitte 2011 abgeschaltet hat.

Ich schließe daraus, dass die Google-Suchmaschine schneller zu akzeptablen Ergebnissen kommt als man sie in Webseiten-Katalogen heraussuchen könnte. Oder - was wahrscheinlicher ist - es besteht unter den Surfern keine so große Nachfrage nach Webseiten-Katalogen. Andererseits meine ich, dass auch Suchmaschinen auf derartige Kataloge oder zumindest Indexe mit Schlagworten angewiesen sind.

Das 'Open Directory' der ersten Stunde des Internet hat also wenigstens im Fall der Webverzeichnisse Google überlebt und spielt hinsichtlich relevanter Webinhalte immer noch eine Rolle.

Zahlreiche andere Webkataloge werden aufgelistet bei  "2WiD" , dem "Wegweiser im Internet", der sich auch selber als ein umfassender Webkatalog manifestiert.

Zu einem auch für den Surfer brauchbaren deutschsprachigen Webverzeichnis hat sich nach langem Anlauf sogar Allesklar.de  entwickelt.


Sinnvolle Suchergebnisse und rationale Inhalte findet man im Internet am ehesten da, wo sie von den Webseiten vermittelt werden.
Doch stellt diese Arbeit natürlich einen enormen Kostenfaktor dar, der weitgehend von den Webautoren selber übernommen werden soll statt von redaktionell betreuten Katalogen.


Da sich die Webportale der New Economy nur für Geld erinnern wollten, konnte es passieren, dass zahlungsunwillige Webseiten sehr schnell wieder im Orkus verschwanden.
Nur deshalb ist es bedauerlich, dass es keine öffentlich-rechtlichen Einrichtungen wie das 'Open Directory' als Suchhilfen gibt. Diese würden den Informationsfluss sicher und ohne Selbstausbeutung und Diskriminierung gewährleisten.



Copyright © St. Th. Hahn, am 28.2.2012; vollständig überarbeitet am 21.10.2016.
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